Freude ist die einfachste Form der Dankbarkeit


Diese Freude liebe Freunde möchten wir ganz traditionell zum Jahresende 2017 mit Euch teilen. Gleichzeitig wollen wir aber auch von den Eindrücken vor Ort berichten die uns zum Nachdenken gebracht haben. Die Ideen und Werte der Eckart Schwerin-Stiftung können wir nur umsetzen, wenn wir Menschen an unserer Seite haben die an uns glauben. Wir möchten Euch mitnehmen auf unsere Reise der Erinnerung an ein wundervolles, aber auch nachhaltig eindrucksvolles Jahr.

Dieses Jahr sind wir im September mit 4 Teammitgliedern in die Pare-Berge gereist. Nach der Spaltung der Diözesen in Nord und Süd Pare war es uns besonders wichtig mit den Verantwortungsträgern beider Regionen intensive und offene Gespräche zu führen. Eine personelle und politische Trennung bedeutet in diesem Fall auch eine finanzielle Umstrukturierung und somit neue Herausforderungen für uns. Da jede Reise ihre eigene Geschichte schreibt, waren wir neugierig was uns erwartet. Die ersten Tage haben wir im Norden, in der Usangi Girls Secondary School, in Begleitung einer Schüler- und Lehrerdelegation aus dem Gymnasialen Schulzentrum in Wittenburg verbracht. Auf der einen Seite standen für uns das Computerkabinett und dessen Arbeitsfähigkeit im Mittelpunkt. Auf der anderen Seite blieb dieses Mal genug Zeit, um mit den dortigen Schülern und Lehrern in Gespräche einzutauchen und das notwendige Vertrauen auf beiden Seiten zuzulassen. Etwas später wurden wir auch in der Secondary School in Shighatini herzlich empfangen. Die wenigen Tage die uns dort zur Verfügung standen haben wir intensiv genutzt. Die Mädchen der Schule haben uns mit Begeisterung ihre erst vor kurzem geschaffenen Unterkünfte gezeigt, die wir Dank Eurer Hilfe und finanziellen Unterstützung möglich machen konnten. Die Jungen hingegen versuchen sich in einer maroden Übergangslösung etwas Privatsphäre zu schaffen. 

Der zweite Teil der Reise führte uns in die südliche Region der Pare-Berge. In der Secondary School aus Dindimo haben wir kurzentschlossen einen umfassenden Arbeitseinsatz umgesetzt und die Schule mit einem neuen Computerkabinett und der dazugehörenden Online Bibliothek ausgestattet. 

Schnell wurde klar, dass trotz aller Unterschiede der fünf Schulen ähnliche Problemfelder zum Alltag gehören. Die hygienischen Standards und die teilweise noch immer provisorischen Unterkünfte der Schüler/innen, die so enorm wichtigen aber schwankenden Schülerzahlen, Fachkräftemangel beim Lehrpersonal und eine beständige finanzielle Struktur um Gehälter, Schulessen und notwendige Renovierungsarbeiten zu bezahlen, sind nur eine Auswahl an Herausforderungen. Gegenwärtig wird insbesondere im Süden über die Zukunft der Schulen entschieden. Es ist unklar wie und ob es für jede der Schulen überhaupt eine Zukunft gibt. Unabhängig davon wie diese Entscheidung ausfällt; wir sind bereit. Bereit für ein neues Jahr, neue Aufgaben und Herausforderungen, welche wir Dank der überwältigenden Freude der Schüler/innen und mit Eurer Unterstützung gestärkt annehmen. Die Situation im Norden in Usangi und in Shighatini zeigt etwas mehr Beständigkeit und die Verantwortungsträger ebenen uns einen Weg auf dem helfen möglich ist. 

Es ist kaum lösbar in wenigen Zeilen die Erfolge des letzten Jahres abzubilden und gleichzeitig darzustellen, welche neuen Aufgaben an den jeweiligen Schulen auf uns warten.


Für jede Spende legen wir selbstverständlich eine Spendenbescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt bei. 

Vielen Dank, Eure Eckart Schwerin-Stiftung 

Teammitglieder der Eckart Schwerin-Stiftung